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04.12.2018

Lausitz erhält Kompetenzzentrum Klimaschutz in energieintensiven Industrien

Das Bundesumweltministerium wird im kommenden Jahr in der Lausitz mit dem Aufbau eines Kompetenzzentrums Klimaschutz in energieintensiven Industrien (KEI) beginnen. Dafür sind im Bundeshaushalt 2019 insgesamt 2 Millionen Euro vorgesehen. Erste Gespräche mit der Landesregierung Brandenburg sowie der Brandenburgischen Technischen Universität Cottbus-Senftenberg (BTU) haben stattgefunden. Zur konzeptionellen Arbeit sollen Gespräche im Januar 2019 aufgenommen werden.

Energieintensive Branchen 

In erster Linie richtet sich das KEI an energieintensive Branchen wie Stahl, Zement, Kalk, Teile der chemischen Industrie und der Nicht-Eisenmetallurgie, bei denen neben energiebedingten Treibhausgasemissionen auch besonders schwer vermeidbare, technisch-physikalisch bedingte Prozessemissionen eine Rolle spielen. Um das Ziel einer weitgehenden Treibhausgasneutralität entsprechend den Zielen des Klimaschutzplans 2050 auch in diesen Branchen zu erreichen, sind Sprunginnovationen und damit der Umbau ganzer Prozessketten und –verfahren erforderlich. Die Erkenntnisse werden auch in anderen Branchen nutzbar sein.

Die Idee des Kompetenzzentrums ist ein Ergebnis des Dialogs mit energieintensiven Branchen, den das Bundesumweltministerium mit Unternehmen und Verbänden zur Umsetzung der Klimaschutzziele im Industriesektor führt.